Warum STARK für Nürnberg

Nürnberg war schon im Mittelalter Deutschlands Wiege der Bürgerlichen Kultur. Von Nürnberg soll ein neues Verständnis für Politik ausgehen. Der Bürger steht im Mittelpunkt, die Politik hat die Pflicht ALLEN Bürgern zu dienen.

Von Nürnberg soll mittel- bis langfristig der Vorstoß gelingen, Bundesweite Volksentscheide durchzusetzen. Gesetze und Entscheidungen die unseren Alltag oder unsere Umgebung verändern, dürfen nicht mehr „über unsere Köpfe hinweg“ in Brüssel, Berlin oder München getroffen werden. Schon bei erkennen von gesellschafts- und umweltschädigenden Entscheidungen sollte man in letzter Instanz das Volk fragen –und nicht nur den Politiker überlassen.

 

Ein Beispiel:

Die Entscheidungen über Zulassung von Glücksspielhallen in unseren Städten sollten die Bürger in letzter Instanz selbst treffen. Es ist doch ganz klar zu sehen, dass in diesem Fall gesellschaftsschädigende Entscheidungen über den Kopf der Bürger hinweg getroffen worden sind.

Hätte man das Volk gefragt ob es mehr Glücksspielhallen in seinen Gemeinden und Städten haben möchte, wäre das Volk mit überwältigender Mehrheit dagegen gewesen.

Stattdessen, hat die Glücksspielindustrie mit vielen Geld-Spenden und ihren Lobbyisten unsere gewählten Politiker „überredet“, dass man Spielhallen (Spielotheken) Flächendeckend zulassen sollte. Im Jahr 2006 war es dann soweit. Man kann an der Statistik (Bild) gut erkennen wie die Umsätze gestiegen sind. Die Zahl der Glücksspielsüchtigen allerdings auch.

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Quelle  Statista 2019.

Was ist seither in Nürnberg  geschehen?  Vertreter der Stadtmission Nürnberg haben bereits im Jahr 2013 folgendes dazu gesagt:

Gabriele Sörgel, Vorstandssprecherin der Stadtmission Nürnberg: »In den Nürnberger Spielhallen gibt es mehr als 1.400 Automaten. Im vergangenen Jahr verloren die Spieler an ihnen mehr als 30 Mio. EURO. 4.000 Menschen in Nürnberg sind spielsüchtig. Diese Zahlen sind erschreckend, denn hinter ihnen verbergen sich menschliche Schicksale. Glücksspiel zerstört genauso das Leben von Spielsüchtigen wie Alkohol und Drogen.«

»80% der Ratsuchenden, die zu uns kommen, verspielen ihr Geld vor allem an Spielautomaten«, berichtet Thomas Bauer von der Stadtmission Nürnberg.

Inzwischen ist die Zahl der Süchtigen weiter gestiegen. Von allen Suchtkrankheiten ist die Selbstmordrate bei Glücksspielsüchtigen am höchsten.

Über 30.000 Tausend Menschen sind in Nürnberg von den Folgen betroffen. Verwandte, Lebenspartner, Kinder  und nahe Freunde leiden mit.

Wir gehen davon aus das Bundesweit mindestens 600.000 Menschen unter Spielsucht leiden.

 

LÖSUNG bzw. Hilfe für Betroffene:

Wir wollen nicht nur gesellschaftsschädigende Probleme und Entscheidungen aufzeigen, sondern auch Lösungen für den entstandenen Schaden bieten.

Zunächst müssen wir Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Jeder Gllücksspielsüchtige sollte die Möglichkeit haben sich selbst sperren zu lassen.

Diese Maßnahme ist sogar gesetzlich verpflichtend, wird jedoch nicht berücksichtigt. Gemäß SGB I §1 Abs. 1 muss der Staat für die Möglichkeit der “Hilfe zur Selbsthilfe” sorgen. Das schärfste Schwert um eine Sucht zu bekämpfen ist der Entzug; eine Selbstsperrung würde dazu einen großen Beitrag leisten. Doch dies wird erfolgreich vermieden.

Dies ist nur ein Punkt in dem wir als STARKe Nürnberger für die Bürger unserer Stadt einsetzen werden und hierfür einen Volksentscheid der Nürnberger Bevölkerung abhalten wollen.

„Ich bin davon überzeugt, dass dies ein große Ausstrahlung und Wirkung auf ganz Deutschland haben wird. Nürnberg soll für Vernunft und Weisheit stehen – so wie es schon im Mittelalter gewesen ist. Ich fordere alle Nürnberger auf mündige Bürger zu werden. Keine Schafe (wie manche Politiker uns hinter vorgehaltener Hand nennen), sondern Wölfe die sich um ihre Stadt kümmern und sich nichts mehr vorschreiben oder gefallen lassen. Nürnberg ist unser Revier und wir haben hier für Ordnung und Recht zu sorgen –durch Volksentscheide.“ Siegfried Schüller

Gemeinsam sind wir STARK!